Investigativer Journalismus: Gemeinsames Förderprogramm von Tamedia und Schweizer Journalistenschulen erneut ausgeschrieben

Zürich, 4. Dezember 2018 – Tamedia schreibt in Zusammenarbeit mit Schweizer Journalistenschulen das Förderprogramm für investigativen Journalismus aus. Die Mediengruppe bietet jungen Journalistinnen und Journalisten die Chance, das Recherchehandwerk im Team des Recherchedesks der Redaktion Tamedia in Bern und Zürich während eines Jahres zu erlernen und zu vertiefen. Dabei haben sie die Chance, bei umfassenden Recherchen des Teams mitzuwirken, welches zuletzt mit den Enthüllungen um die Paradise Papers oder Football Leaks für Schlagzeilen sorgte. 

Der Preis richtet sich an Jungjournalistinnen und -journalisten unter 35 Jahren, die ihr Studium an der Schweizer Journalistenschule MAZ, an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) oder an vergleichbaren Einrichtungen abgeschlossen haben.

«Im Team des Recherchedesk hatte ich die Möglichkeit an wirklich faszinierenden Recherchen teilzunehmen, die grossen Impact hatten», sagt Julie Jeannet. Sie ist eine der Preisträgerinnen des Jahres 2017 und arbeitete bereits an verschiedenen Projekten des Teams mit. Vanessa Mistric, Preisträgerin des Jahrganges 2018 fügt an: «Ich konnte verfolgen, wie exzellente Investigativjournalisten und -journalistinnen arbeiten; etwa wie sie das Vertrauen und Interesse von potenziellen Informanten gewinnen oder brisante Dokumente erstreiten».   

Bei der Bewerbung reichen die Kandidatinnen und Kandidaten ihre bereits publizierten Reportagen oder Recherchearbeiten ein, die komplexe Themen auf lebendige und allgemein verständliche Art vermitteln. Gewürdigt werden Arbeiten, die sich durch originäre, gründliche Recherche, kritische Hintergrundinformationen, eine kraftvolle Analyse und eine klare Sprache auszeichnen.  

 

Die Auswahl der Preisträger der achten Ausschreibung des Förderprogramms erfolgt durch die Chefredaktion der Redaktion Tamedia unter Einbezug der Direktionen der verschiedenen Journalismusschulen als Partner des Preises. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält die Möglichkeit, ab Frühling 2019 ein einjähriges, bezahltes Praktikum im Recherche-Desk in Bern und Zürich zu absolvieren.   

 

Weitere Informationen und Bewerbungsformular 

Stellenausschreibung 

Kontakt

Armin Müller, Mitglied der Chefredaktion Redaktion Tamedia, Zürich

+41 44 248 47 54, armin.mueller@tamedia.ch


Ergänzende Informationen zum Recherche-Desk von Tamedia 

Das nationale Recherche-Desk von Tamedia erlaubt es den Redaktionen in Zürich, Bern und Lausanne, ihre Ressourcen im Bereich des investigativen Journalismus weiterzuentwickeln. Das in Bern und Zürich gelegene Desk besteht aus 12 bis 14 Westschweizer und Deutschschweizer Journalisten. Ziel ist es, eine vertiefte Recherche über die Sprachgrenzen hinaus mit einem nationalen Charakter zu ermöglichen. Das neue Ressort soll einen echten Mehrwert für die Leserschaft schaffen und dadurch die Qualität der beiden Marken stärken. Das Recherche-Desk wurde auf Initiative des Herausgebers und Verwaltungsratspräsidenten von Tamedia, Pietro Supino, 2012 für Le Matin Dimanche und SonntagsZeitung geschaffen. Es untersteht den Chefredaktoren der Redaktionen Tamedia in Lausanne und Zürich, Ariane Dayer und Arthur Rutishauser. 


Über Tamedia

Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 3‘700 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der Schweizer Börse kotiert. 

Weitere Informationen zu Tamedia für Medienschaffende:

www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom

Im Newsroom unter Bilddatenbank stehen frei verfügbare aktuelle Bilder rund um Tamedia zum Herunterladen zur Verfügung, unter anderem Aufnahmen der Gebäude mit dem seit Januar 2017 eingesetzten Logo.

www.tamedia.ch 

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