Tamedia-Abstimmungsumfrage: Deutliche Mehrheit für das Energiegesetz

Im Mai entscheiden die Schweizer Stimmbürger über das revidierte Energiegesetz. Die erste Welle der Tamedia-Abstimmungsumfrage mit 11’154 Teilnehmern zeigt: Die Befürworter der Vorlage haben die Nase derzeit deutlich vorn.  

Zürich, 12. April 2017 –  Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren Newsportalen eine titelübergreifende Umfrage zur eidgenössischen Abstimmung vom 21. Mai durchgeführt. 11’154 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 6. und 7. April online an der ersten Befragungswelle der Abstimmungsumfrage teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,4 Prozentpunkten.  

​Energiegesetz: 56 Prozent Zustimmung

Laut der Umfrage sind die Befürworter des revidierten Energiegesetzes auf Kurs: 56 Prozent wollen sicher oder eher Ja stimmen, 42 Prozent sicher oder eher Nein. 2 Prozent der Stimmbürger haben sich noch nicht entschieden.  

 

Mehrheitlich auf Ablehnung stösst die Gesetzesrevision bei den SVP- und FDP-Wählern. Bei den Anhängern der SVP, die auch das Referendum gegen das Gesetz ergriffen hat, ist der Widerstand am grössten. Drei von vier nehmen eine ablehnende Haltung ein. Gespalten ist die FDP-Wählerschaft: 43 Prozent sind dafür, 54 Prozent dagegen. Am grössten ist die Zustimmung bei den Wählern der Grünen. 96 Prozent wollen ein Ja in die Urne legen.  

 

Grosse Unterschiede zwischen den Sprachregionen

Bei den Befürwortern ist der Klimaschutz das Hauptargument für ein Ja. Die Zukunft gehöre erneuerbaren Energien, die das Klima schonten, lautet ihr meistgenanntes Argument. Das wichtigste Argument der Gegner ist, dass das Gesetz die bewährte und sichere Energieversorgung der Schweiz zerstöre. Erst an zweiter Stelle folgt das Kostenargument.

 

Weiter zeichnet sich ein Rösti-Graben ab: In der Westschweiz ist der Zuspruch mit 69 Prozent Zustimmung deutlich grösser als in der Deutschschweiz, wo 52 Prozent der Stimmbürger zustimmen würden. Nein sagen in der Romandie 27 Prozent (Deutschschweiz 46%).    

 

Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen

Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit den Politikwissen­schaftlern Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen sind unter tamedia.ch/umfragen abrufbar.

Die zweite Welle der Abstimmungsumfrage findet am 24. und 25. April 2017 statt.

Beteiligte Tamedia Medien

Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen
Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin Dimanche
Tessin: 20 minuti

Kontakt

Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation Tamedia
+41 44 248 41 35, christoph.zimmer@tamedia.ch 

Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 3‘400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Luxemburg, Deutschland und Österreich und ist seit 2000 an der Schweizer Börse kotiert.
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