Über 125 Jahre Mediengeschichte im Überblick

Verleger Wilhelm Girardet gründet 1893 gemeinsam mit Redaktor Fritz Walz in Zürich den Tages-Anzeiger. Einen Monat lang wird der Tages-Anzeiger in einer Auflage von 46’000 Exemplaren gratis verteilt. Danach werden 25’000 Abonnemente verzeichnet – die damals im Monat 50 Rappen kosten. 1970 lanciert der Tages-Anzeiger, der sich in der Zwischenzeit längst zur grössten Zeitung der Schweiz entwickelt hat, die bis heute bestehende Wochenendbeilage Das Magazin.

Mit Übernahmen – zum Beispiel 1933 die Schweizer Familie und 1996 die Finanz und Wirtschaft – und Eigenentwicklungen – darunter 1987 die SonntagsZeitung – wächst das Unternehmen im 20. Jahrhundert kontinuierlich an.

Das Tamedia Druckzentrum Zürich wird 1984 eröffnet, das in Lausanne-Bussigny 1989, Bern folgt 2005.

2007 schliesst sich Tamedia mit der Berner Espace Media Groupe zusammen und hält damit fortan die Mehrheit an der BZ Berner Zeitung und Der Bund. 

Zwischen 2009 und 2011 übernimmt Tamedia schrittweise die Westschweizer Tageszeitungen 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin, die Sonntagszeitung Le Matin Dimanche sowie die Zeitschrift Bilan und wird zum führenden Medienhaus in der Romandie. 

2010 stossen der Zürcher Unterländer, die Zürichsee Zeitung und der Zürcher Oberländer (Beteiligung) zu Tamedia, 2014 wird die Winterthurer Zeitung Der Landbote übernommen. Die vier Medientitel bilden den Verbund Zürcher Regionalzeitungen ZRZ. 

Ab 2014 führt Tamedia bei Tages-Anzeiger und Der Bund erste Bezahlmodelle ein. Es folgt die kontinuierliche Weiterentwicklung des Online-Angebots und stetige Ausbau der Digitalabonnemente.

2018 bildet Tamedia zwei Zentralredaktionen in der Deutschschweiz und der Romandie, die fortan für die Inlands-, Auslands-, Wirtschafts- und Sport-Berichterstattung der Tamedia-Zeitungen verantwortlich zeichnen.