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Watsky – exklusiv vorab in Tages-Anzeiger und Bund!

Gemeinsam mit dem Diogenes Verlag setzen wir auf das Lesen und wollen dieses fördern. Bereits vor einem Jahr lancierten wir gemeinsam den Folgeroman «Der Trick» von Emanuel Bergmann, was bei den Leserinnen und Lesern von 20 Minuten hohen Anklang fand. Nun kooperieren wir mit einer Aktion um George Watskys Erstlingswerk «Wie man es vermasselt» zum zweiten Mal.

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«Ich mach mir einfach Sorgen um dich«, sagte Mom am Abendbrottisch unter Tränen zu mir. Ich war vierzehn. «Nicht, dass du irgendwann noch … Häuser klaust!»

Ich hielt den Blick auf die Zedernholztischplatte gesenkt, die nach jahrelanger begeisterter Benutzung als Zeichenunterlage ganz pockennarbig und eingedellt war, und dachte darüber nach, wie man das überhaupt bewerkstelligen würde. Das Haus einfach so vom Fundament hochheben? Es Stein für Stein abtragen und woanders wieder aufbauen? Einziehen, während die Besitzer im Urlaub waren, und sich dann darin verbarrikadieren? Ergab alles wenig Sinn. Aber nach dem heutigen Gespräch mit den zwei Polizisten im Büro des Schuldirektors sah meine Mutter meinen künftigen, betrüblichen Lebensweg schon deutlich vor sich: Hier ein Schulverweis, da eine Suspendierung, und ehe man’s sich versah … Hausdiebstahl.

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«How to Ruin Everything», das erste Buch von George Watsky, wurde 2016 veröffentlicht und ist brutal ehrlich und brüllend komisch. Die absurden, lustigen und berührenden Geschichten aus dem Leben des 30-jährigen US-Amerikaners (Porträt), der als Rapper fünf Alben veröffentlicht hat, schafften es gleich auf die Bestsellerliste der New York Times.

Seit Anfang dieser Woche könnt ihr in Tages-Anzeiger und Bund exklusive Auszüge aus der deutschen Fassung vorab lesen, die am 23. August 2017 erscheint. Beide Tageszeitungen drucken während fünf Wochen täglich Auszüge aus den 13 Kurzgeschichten von George Watsky ab. Abonnentinnen und Abonnenten können die Geschichten ausserdem online via E-Paper oder auf tagesanzeiger.ch und derbund.ch lesen.

Bereits veröffentlichte Folgen

George Watsky

Autorin

Nadja Nägeli

Nadja Nägeli

Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation & Assistentin Unternehmensleitung