1933
Das Unternehmen Girardet, Walz & Co. AG wird umbenannt in Tages-Anzeiger für Stadt und Kanton Zürich AG.
Das Tages-Anzeiger-Stammhaus erwirbt die Verlagsrechte der Zeitschrift Schäubli's illustrierte Zeitung für die Schweizer Familie und gründet die Schweizer Familie AG.
1942

Dank der Vollbeschäftigung - die Schweizer Industrie arbeitet für die Alliierten und die Achsenmächte - geht es auch dem Tages-Anzeiger gut. Mitten im Zweiten Weltkrieg erreicht er die Auflage von 100'000 Exemplaren.
Die Söhne von Otto Coninx-Girardet, Otto Coninx-Wettstein und Werner Coninx, werden Mitglieder des Verwaltungsrates.
1943

Der gelernte Jurist, Otto Coninx-Wettstein tritt in den Betrieb ein.
1950

Die Auflage des Tages-Anzeiger, der grössten Tageszeitung der Schweiz, ist in den Nachkriegsjahren kontinuierlich gestiegen und beträgt nun 124'184 Exemplare.
1956

Otto Coninx-Girardet stirbt und sein 41 jähriger Sohn, Otto Coninx-Wettstein, übernimmt die Konzernleitung. Er wird gleichzeitig Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates.
1957

Nach den eher flauen Nachkriegsjahren bahnt sich eine Hochkonjunktur an. Davon profitiert auch der Tages-Anzeiger. Seine Auflage erreicht 146'442 Exemplare und einen jährlichen Umfang von 14'442 Seiten.
1962

Der Tages-Anzeiger erhält einen neuen Untertitel: «Überparteiliche schweizerische Tageszeitung». Die Seiten erhalten fünf statt vier Spalten. Redaktionell am wichtigsten ist jedoch die Einführung von Leads: halbfett gesetzten Zusammenfassungen am Anfang der Artikel.
1963

Die wöchentliche Beilage Zeitbilder, im Zeitschriftenformat, wird nach 59 Jahren durch die zweifarbige, im Zeitungsformat erscheinende Wochenbeilage TA7 abgelöst.
1964

Die Frühzustellung des Tages-Anzeiger wird eingeführt. Bis anhin war die Zustellung bis am Mittag abgeschlossen. Nun ist der Tages-Anzeiger die erste Zeitung am Morgen. Noch vor Arbeitsbeginn haben sie die Leser in ihrem Briefkasten.
1966

Durch die Hochkonjunktur kann der Inserateteil des Tages-Anzeigers die Stelleninserate kaum mehr fassen. Es wird ein separater Stellen-Anzeiger eingeführt, der dienstags und donnerstags dem Hauptblatt beigelegt wird.
1967

Die Tages-Anzeiger-Fernausgabe wird gegründet. Diese Wochenausgabe erscheint jeweils am Dienstag und enthält ausgewählte Artikel, Reportagen und Kommentare aus den TA-Nummern der vergangenen Woche. Sie wird auf Dünndruckpapier gedruckt und in die ganze Welt versandt.
Die Auflage des Tages-Anzeigers erreicht 174'000 Exemplare und einen Umfang von 23'736 Seiten.
1970

Die Wochenbeilage TA7 wird durch eine publizistische Neuschöpfung abgelöst, die Aufsehen erregt: das Tages-Anzeiger Magazin. Die neue Samstagsbeilage wird im Zeitschriftenformat, vierfarbig produziert. Das Interesse der Leser ist überdurchschnittlich gross und auch die Inserenten machen mit. Die Auflage des Tages-Anzeiger erreicht 200'523 Exemplare mit einem jährlichen Umfang von 27'942 Seiten.