Auszeichnungen 2003 

Guido Mingels erhält Egon-Erwin-Kisch-Preis
Am 5. Juni wurde im Pressehaus des Hamburger Verlags Gruner+Jahr der 26. Egon Erwin Kisch-Preis für die besten deutschsprachigen Reportagen verliehen. Dabei wurde Guido Mingels für sein Porträt des Hoteldiebs und Panzerknackers Josef Wessely mit dem dritten Rang ausgezeichnet («Josef, der Panzerknacker», in: «Das Magazin» Nr. 27, 6. Juli 2002, Seite 12).

Studiengang Fachjournalismus: Preis für die beste Arbeit während des Studiums
Am 24. Oktober wurden erstmals Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation FU am Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) diplomiert.
Den Preis für die beste Arbeit während des Studiums, verliehen vom Zürcher Presseverein, erhielt Benjamin Styger (TeleZüri) für seine Reportage («Erlösender Tod», in «Facts» Nr. 37, 12. September 2002, S. 55 ff.) aus dem Praktikum im 2. Studienjahr.
In der Reportage über Sterbewillige ging es um die Frage, ob der Mensch das Recht hat, sich zu töten.

Condor gewann drei Edis
Bei der Preisverleihung des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises am 6. November im Schiffbau in Zürich, wurde Condor Communications mit drei Edis ausgezeichnet.
Die Abteilung Commercials gewann zwei Edis: Einen für die Regie von Michael Fueter bei den Feldschlösschen-Spots. Den anderen für die Kameraführung von Pascal Walder, für den «Verbrecher»-Spot der SUVA.
Die Abteilung Corporate holte einen Edi für das Konzept von Max Emmenegger und Beat Reck für den Auftragsfilm der Suva «Die Entscheidung».

«Goldene Brille» für Andreas Urs Sommer
Als Nachfolger von Alain de Botton beantwortet der Philosoph Andreas Urs Sommer im «Magazin» Jahr philosophische Lebensfragen, die ihm von der Leserschaft gestellt werden. Dafür wurde er nun von der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) an ihrer Herbsttagung mit dem Medienpreis «Die Goldene Brille / La Lunette d~ROr 2003» ausgezeichnet. Die Akademie will mit dem Preis den Dialog zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften und einem breiten Publikum fördern. Neben seiner journalistischen Tätigkeit für «Das Magazin» und als Ethikrat für «Die Zeit» lehrt Andreas Urs Sommer am Philosophischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.



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