Am 27. Mai wurde an einer Feier im Zürcher Bernhard-Theater zum 30. Mal der Zürcher Journalistenpreis verliehen. Von 121 eingereichten Arbeiten wurde auch Mathias Ninck vom Magazin geehrt. Er erhält den Preis in der Kategorie Zeitschrift für seinen Bericht über Ernst Roduner, den ehemaligen eidgenössischen Untersuchungsrichter. Ninck hat laut Jury «hineingeleuchtet in den Schweizer Justizapparat, der sich ungern in die Karten blicken lässt» und die Geschichte eines Mannes erzählt, der «dem Bild vom unabhängigen, unbefangenen und objektiven Richter» einfach nicht entsprechen wollte, sagte Jury-Präsident Fredy Gsteiger in der Begründung.
Die Jury setzt sich zusammen aus Fredy Gsteiger, Präsident, von Radio DRS, Andrea Masüger von der Südostschweiz, Susanne Mühlemann von der Bilanz, Margrit Sprecher, freie Publizistin, und Marco Meier von Radio DRS.
Die Preise sind mit je 10 000 Franken dotiert.