Auszeichnungen 2009 

Die Gewinner des Zürcher Journalistenpreises 2008 sind Constantin Seibt, Tages-Anzeiger, Rainer Stadler, NZZ, Anja Jardine, NZZ Folio, und Daniel Ryser, Wochenzeitung. Die Prämierung fand am 22. Mai im Zürcher Bernhard-Theater statt. Die Preisträger erhalten je 10’000 Franken von der Stiftung Zürcher Journalistenpreis, einer Institution des Zürcher Pressevereins. Margrit Sprecher, Doyenne der Schweizer Reporter, hielt die Laudatio auf Constantin Seibt, den Gewinner in der Kategorie Zeitungen. Er habe am Swissair-Prozess in Bülach gesehen und gehört, «was alle andern auch sahen und hörten». Ihm sei es indes gelungen, die komplizierte Materie «aus der Warte eines ironischen, aber präzisen Beobachters klar zu ordnen».

Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeigers, erhält den «Preis für Exzellenz im Wirtschaftsjournalismus». Der alle zwei bis drei Jahre vergebene Preis ist gestiftet von der Graduate School of Business Administration (GSBA). Die Studierenden und Dozenten reichen Vorschläge für Nominationen ein; unter den fünf meistgenannten Kandidaten wählt die Jury den Preisträger aus. Peter Hartmeier erhält den Preis nicht für einen einzelnen Artikel, sondern wegen «seiner kontinuierlich herausragenden Arbeit». Der Preis wird Peter Hartmeier am 9. Februar an der ETH verliehen.

Der Art Directors Club der Schweiz bewertet für 2008 die «Babuschka»-Anzeigen der SonntagsZeitung mit dem höchsten Preis. «Babuschka» setze optisch um, wer hinter aktuellen Themen stehe und sei «intelligente, unterhaltsame, treffende Werbung» lobt die Jury. Eine Silberauszeichnung erhalten in der Kategorie Aussenwerbung die SonntagsZeitung und der Tages-Anzeiger, während die SonntagsZeitung auch in der Kategorie Film Silber erhält, und den Sonderpreis für die Strategie der Gesamtkampagne.

Die Medienpreise des Berner Informatikunternehmens Bedag gehen in diesem Jahr unter anderem an Journalisten der Berner Zeitung. Niklaus Bernhard, Peter Jost, Felix Maurhofer, Jon Mettler und Stefan Schnyder gewinnen für ihre Serie «Informatik macht mobil» in der Berner Zeitung den so genannten Eugen-Preis in der Kategorie Presse. Die Jury urteilte, dass sich die Serie sich durch gut gemachten Lokaljournalismus auszeichne.

Am 25. November verleiht die Jury des BZ-Preises für Lokaljournalismus der deutschsprachigen Schweiz den zweiten Preis an Mireille Guggenbühler, Der Bund. Mireille Guggenbühler beschreibt in ihrer Reportage «Aufruhr im Tal» unaufgeregt, umfassend, formal und inhaltlich stimmig, was das Simmental und das Saanenland aufgrund einer Spitalschliessung trennt und letztlich dann doch wieder vereint.
Die Jury der französischsprachigen Schweiz verlieh den ersten Preis an Philippe Dubath, 24 Heures. Die Jury würdigt den intelligenten, konstruktiven und stets zur Nähe verpflichteten Journalismus des Erzählers Dubath.
Insgesamt legten 90 Journalisten der deutsch- und französischsprachigen Jury des BZ-Preises für Lokaljournalismus 141 Arbeiten zur Beurteilung vor.

Der Espace-Media-Preis für Pressefotografie Swiss Press Photo 2009 ging unter anderen an Yves André von Le Temps in der Kategorie «Alltag und Umwelt», Valérie Chételat von Der Bund in der Kategorie «Sport», Adrian Moser vom Der Bund in der Kategorie «Kunst und Kultur» und Alban Kakulya, freischaffender Fotograf für 24 Heures in der Kategorie «Ausland».
Die Jury bewertete in diesem Jahr insgesamt 1’652 Bilder von 125 Fotografinnen und Fotografen.

Bei der Wahl zum «Journalisten des Jahres» 2009 hat die Jury Markus Gilli von TeleZüri mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Zur «Redaktion des Jahres» wurde die SonntagsZeitung gewählt, auf dem 3. Platz folgt der Tages-Anzeiger und auf dem 9. Platz TeleZüri. In der Kategorie «Chefredaktion» wurde Andreas Durisch und die SonntagsZeitung mit dem 2. Platz ausgezeichnet, gefolgt von Daniel Dunkel und der Schweizer Familie auf dem 3. Platz. Zum besten Reporter des Jahres» wurde Constantin Seibt vom Tages-Anzeiger gewählt, Daniel Di Falco vom Der Bund und Jean-François Tanda von der SonntagsZeitung folgen auf dem 5. und 6. Platz. Zum besten «Lokaljournalisten» wurde Markus Gilli von TeleZüri gewählt.



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