Auszeichnungen 2008 

Die Sendung TalkTäglich von TeleZüri ist im September in der Maag Event Hall mit dem Schweizer Fernsehpreis 2008 in der Kategorie Regional ausgezeichnet worden. Dieser Preis ist von den TV-Zeitschriften Tele und TVStar erstmals gemeinsam verliehen worden. Das TalkTäglich-Team mit Markus Gilli, Hugo Bigi, Priska Wolff und Daniela Hess nahm den Preis persönlich entgegen.

Die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften verleiht den Prix Media 2008 an Max Rauner für seinem Artikel «Einbahnstrasse zum Hadsch», der am 11. November 2007 in der SonntagsZeitung erschienen ist. Rauner beleuchtet in seinem Artikel die Praxis der Panikforschung. Es gelingt ihm, die Inhalte dieser Wissenschaft auf lebendige Weise darzustellen. Max Rauner wurde 1970 in Berlin geboren. Nach seiner Promotion in Physik am Institut für Quantenoptik der Universität Hannover war er als Redakteur der «Physikalischen Blätter» tätig. Er veröffentlicht seit 1996 Beiträge in verschiedenen Tages- und Fachzeitungen.

Birgit Schmid gewinnt den Pfizer Journalistenpreis 2008. Ihr Beitrag «Wo brennts denn?» im Magazin stand unter dem Motto «Wenn Arbeit krank macht». Schmid sei es gelungen, auf fundierte und doch für medizinische Laien verständliche Art eine bisher wenig beachtete Seite des Problems aufzuzeigen, nämlich den geradezu inflationären und oft missbräuchlichen Gebrauch des Begriffs «Burnout».

Peter Schneider, Psychoanalytiker, Satiriker und Autor der wöchentlichen Ratgeber- Kolumne im Tages-Anzeiger, hat den Preis in Angewandter Psychologie 2008 erhalten. Der mit 10'000 Franken dotierte Preis des Schweizerischen Berufsverbandes für Angewandte Psychologie (SBAP) würdigt herausragende Leistungen im Bereich der Angewandten Psychologie. Peter Schneider gelinge es, virtuose Brückenschläge zwischen psychoanalytischer Theorie einerseits und lustvoller Lebensführung andererseits herzustellen.

Im Rahmen der Reisefachmesse in Montreux wurde der SWISS Media Award vergeben. In der Kategorie Aviatik wurde Andreas Güntert, freier Journalist, mit seinem Artikel «Impressionen auf Platz 34K» ausgezeichnet. Sein Text fasst einen Erstflugbericht mit dem Airbus A380 der Singapore Airlines in überraschender, etwas anderer Art zusammen. Günterts Beitrag erschien in der SonntagsZeitung am 28. Oktober 2007.

Die Werbung für die SonntagsZeitung wurde am Kreativwettbewerb Epica mit zwei Auszeichnungen gewürdigt. In der Kategorie Press gab es eine bronzene Auszeichnung für die «insight story» der SonntagsZeitung für die Agentur Advico Young & Rubicam, mit dem Spot «Bush» für die SonntagsZeitung hat die gleiche Agentur in der Kategorie Film Silber gewonnen. Die Epica-Awards werden juriert von der europäischen Werbefachpresse. Die Jury besteht aus Chefredaktoren und Journalisten aus über 30 Ländern, die in diesem Jahr 4945 Arbeiten aus 51 Ländern beurteilten.

Die Jury des BZ-Preises für Lokaljournalismus der deutschsprachigen Schweiz verlieh den Ersten Preis ex aqueo an Jörg Meier von der Aargauer Zeitung und an Christian Liechti von der Berner Zeitung. Die Jury ist der Meinung, dass die Beiträge von Christian Liechti vom Mut und Rückgrat des BZ-Regionalredaktors zeugen und bewirkten Nachhaltiges in der Bauernlandschaft Bern. Die Serie, die die Jury als «hautnah geschrieben, stilistisch treffend formuliert, dramaturgisch aufgegleist und dazu kompetent und ausgewogen kommentiert» befand, überzeugt sowohl durch den sorgfältig hergestellten Lokalbezug als auch durch ein gefälliges Layout.

Die Zeitschrift Schweizer Journalist führte im Internet zum zweiten Mal eine Publikumswahl zum Journalisten des Jahres durch. Die Preisträger wurden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt: Zunächst wurden Vorschläge von Lesern, Branchenexperten und Jurymitgliedern gesammelt. Die Leitfrage war, wer im vergangenen Jahr Aussergewöhnliches im Journalismus geleistet hat. In der Online-Abstimmung konnten die Teilnehmer nur in der Kategorie Journalist des Jahres wählen. Insgesamt haben 927 Leser des Schweizer Journalist im Internet abgestimmt. Zusätzlich hat eine Jury Journalisten in weiteren Kategorien für ihre Tätigkeit in diesem Jahr ausgezeichnet.
Die Reporterin Barbara Lüthi des Schweizer Fernsehens erreichte den ersten Platz als Journalistin des Jahres vor Bund-Redaktor Hansueli Schöchli und dem Reporterteam der SonntagsZeitung, Karl Wild, Catherine Boss und Martin Stoll.
Bester Politikjournalist wurde Daniel Binswanger vom Magazin, Bester Kulturjournalist Michael Meier vom Tages-Anzeiger. Bester Newcomer wurde – neben Karin Wenger von NZZ, Bund und anderen – Thomas Zaugg vom Magazin, und Bester Wissenschaftsjournalist Beat Glogger vom Magazin. Den Preis Bester Journalist Recherche holte sich das Reporterteam der SonntagsZeitung mit Karl Wild, Catherine Boss und Martin Stoll. Chefredaktor des Jahres wurde wie im Vorjahr Patrik Müller vom Sonntag, vor Felix E. Müller von der NZZ am Sonntag und Marco Boselli von 20 Minuten.



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