Kürzere Produktionszeiten führen zu Stellenabbau im Druckzentrum Bubenberg
Zürich, 10. März 2010 – Nach der Umstellung des Produktionsprozesses für das neue Vier-Bund-Konzept des Tages-Anzeigers richtet das Druckzentrum Bubenberg seine Organisation neu aus und baut 14.3 Vollzeitstellen ab. Der Stellenabbau soll über mindestens 5 vorzeitige Pensionierungen sowie 10 Kündigungen erfolgen. Als Folge des neuen Produktionsprozesses erhalten rund 50 Mitarbeitende in den betroffenen Bereichen neue Einsatzpläne. Diese Massnahme führt zu keinem Stellenabbau.
Durch das neue Vier-Bund-Konzept des Tages-Anzeigers, das bei gleichbleibender Auflage einen rascheren Druck ermöglicht, sind die Produktionszeiten in der Nacht deutlich zurückgegangen. In den letzten Monaten wurden die Prozesse und Kapazitäten deshalb schrittweise überprüft und angepasst. Die neue Aufstellung soll es dem Druckzentrum Bubenberg ermöglichen, seinen internen und externen Kunden weiterhin wettbewerbsfähige Druckpreise und Dienstleistungen anzubieten.
Um die Folgen des Stellenabbaus für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern, kommt der Sozialplan Tages-Anzeiger zur Anwendung. Dieser wurde im vergangenen Jahr zwischen den Sozialpartnern abgeschlossen und umfasst ausdrücklich auch den geplanten Stellenabbau im Druck- und Speditionsbereich aufgrund der schlankeren Prozesse.
Mit diesem Stellenabbau sind die Massnahmen in Folge des neuen Vier-Bund-Konzeptes vollständig umgesetzt. Der Stellenabbau wird unter Berücksichtigung des gesetzlichen Mitwirkungsverfahrens durchgeführt.
Kürzere Produktionszeiten führen zu Stellenabbau im Druckzentrum Bubenberg